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Das neue Cumberland feiert Richtfest

Pressemitteilung vom 15. September 2012

 

Im nächsten Jahr werden die Wohnungen übergeben
Richtspruch am 15. September 2012 um 11:00 Uhr

Berlins Innensenator und Bürgermeister Frank Henkel hat das Cumberland im Rahmen seiner Bezirkstour durch Charlottenburg-Wilmersdorf besucht, sein Senats-Kollege, der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, kam im September 2011 einen Tag vor seiner Wiederwahl zur Grundstein-Legung. Nun hat der Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Michael Müller, bei seinem zweiten Besuch im Cumberland die Ehre, am 15. September um 11 Uhr zum Richtfest zu sprechen, ebenso wie auch der Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf, Reinhard Naumann, eine Festrede zum Cumberland hält. Nachdem die Ehrengäste mit den Investoren Dirk Germandi und Detlef Maruhn das symbolische „Richtfest“ eröffnen und ein Zimmermann den traditionellen Richtspruch verliest, dürfen sie sich mit den Wohnungskäufern über den schnellen Baufortschritt und die hohe Bauqualität des prominenten Baudenkmals freuen und das Haus ausgiebig besichtigen.

Dank der ausgefeilten Logistik und des milden Winters 2011/2012 ist das Bauprojekt seiner ursprünglichen Zeitplanung derzeit sogar einige Wochen voraus, so dass die Wohnungen wie geplant spätestens im Sommer 2013 an ihre Erwerber übergeben werden können. In rekordverdächtigen sieben Monaten war es Dirk Germandi und Detlef Maruhn zuvor gelungen, die insgesamt 166 Wohnungen und 17 Penthäuser an Eigennutzer und Kapitalanleger zu veräußern, und auch ihr Mitinvestor und Geschäftspartner Dr. Thomas Bscher, der den vorderen Gebäudeteil am Kurfürstendamm saniert und anschließend in Bestand behält, kann von einer schnellen Vermietung der gesamten Gewerbe-Einheiten berichten.

Genau 100 Jahre nach der Errichtung des Cumberland ist es nun so gut wie geschafft: Neues Leben kehrt 2012 in das ehemalige Luxus-Hotel und Boardinghaus am Kurfürstendamm ein. Im Vorderhaus des „neuen“ Cumberland werden voraussichtlich Ende 2012 neben 16 hochwertigen Büroeinheiten in den oberen Stockwerken auch Flächen für drei Läden und ein Restaurant fertig gestellt sein. Im Wohn-Bereich entwickeln die Investoren nach Zusammenlegung einiger Wohn-Einheiten insgesamt 166 Wohnungen sowie 17 Penthäuser im ausgebauten Dachgeschoss. Am Ende rechnen die drei Unternehmer mit einer Investitionssumme von ca. 120 Mio. Euro für die Sanierung und den Ankauf des Gebäudes in bester Kurfürstendamm-Lage.

Der Baustand im September 2012 ist mit dem eines Hauses zum Richtfest vergleichbar. Die neuen Dachgeschosse sind im Rohbau fertig gestellt und die Fassadenarbeiten sind sehr weit gediehen. Im Innern arbeiten die Handwerker schon kräftig am Wohnungs-Ausbau. Welche Fortschritte die Sanierung des Hauses macht und wie sich der Kurfürstendamm dadurch verschönert hat, können die Betrachter schon seit Anfang August 2012 beobachten: Die Fassade ist dort bereits abgerüstet und erstrahlt nach historischem Vorbild in neuem Glanz.

 

Cumberland – Vorläufiger Projektablauf

  • Einreichung Bauantrag Ende 2010, Baugenehmigungen Mai 2011
  • Gesamtinvestitionsvolumen ca. 120 Mio. Euro
  • Vertrieb vom 15.03.2011 bis 2. November 2011 - vollständiger Verkauf von 166 Wohnungen und 17 Penthäusern
  • Baubeginn Tiefgarage (Bauabschnitt I) seit April 2011
  • Baubeginn Objektsanierung & Grundsteinlegung durch Klaus Wowereit im September 2011
  • Vermietung aller Ladenflächen durch Herrn Dr. Bscher im Oktober 2011
  • Richtfest mit Senator Michael Müller im September 2012
  • Fertigstellung und Übergabe der Wohnungen vrs. Sommer 2013

Fakten rund ums Cumberland

  • Rund 10.000 Quadratmeter Grundstücksfläche, Tiefe ca. 155 Meter, 5 Innenhöfe
  • Lage: zwischen Kurfürstendamm 193 (Wohnungen) und 194 (Büro und Gewerbe), sowie Lietzenburger Straße, 10707 Berlin
  • Gewerbefläche bleibt im Bestand von Herrn Dr. Bscher, dort werden ein Restaurant mit ca. 500m², ca. 4 Ladengeschäfte ab ca. 30m² und ca. 10 hochwertige Büroeinheiten ab ca. 500m² geschaffen und vermietet
  • 166 Wohnungen zwischen 30 und rund 264 m² sowie 17 Penthäuser im DG mit max. 415 m² sind an Eigennutzer und Anleger verkauft worden
  • Die Höfe werden mit einer Tiefgarage (137 Plätze) unterkellert
  • Durchschnittlicher Wohnungspreis

 

 

www.cumberland-kurfuerstendamm.de

 

 

Zur Geschichte des Hauses

 

Mit einer Breite von knapp 60 Metern ist das 1911/12 erbaute Cumberland Berlin eines der auffälligsten und schönsten Häuser des Kurfürstendamms. Das Cumberland verdankt seinen Namen dem Kronprinzen von Hannover und Herzog von Cumberland, der dem Boarding-Haus aus Marketing-Zwecken die Namensrechte überließ. Jeglicher denkbare Luxus, alles was im fernen Amerika als schick galt, sollte nun auch in Berlin verfügbar sein: Es gab nicht nur Restaurants, Konditorei, American-Bar, Klubzimmer, Fechtsaal, Kegelbahn, Dachgarten oder 18 Ladengeschäfte, sondern auch eine Kur- und Badeanstalt im vierten Obergeschoss. Angeboten wurden große Suiten für die Herrschaften, aber auch kleinere Zimmer für die mitgebrachten Hausdiener. In den 20er Jahren fand im Cumberland Berlin auch noch ein Kino seinen Platz, dessen Ränge 520 Besucher fassten. Zudem belebten Kabarett- und Theaterveranstaltungen das Haus, bis dann endgültig der kulturelle Vorhang fiel. Der kurz nach der Weltausstellung in Brüssel 1910 erbaute Boarding-Palast Kurfürstendamm wurde „als völlig origineller, neuer Typus des weltständigen Wohn- und Gasthauses vornehmsten Stils” im Hotelprospekt angepriesen. Heute bestimmen die erfahrenen Immobilien-Entwickler Dirk Germandi, Vorstand der Profi Partner AG, Detlef Maruhn von der Maruhn Immobiliengruppe und Dr. Thomas Bscher von der Dr. Thomas Bscher Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. KG die Entwicklung des Prachtbaus. Das Investoren-Trio haucht dem altehrwürdigen, unter Denkmalschutz stehenden Bauwerk neues Leben ein. Der besondere Denkmalwert des Cumberland ergibt sich aus der ursprünglichen Nutzung als „Boarding-House“. Schließlich ist das 1911/12 vom Adlon-Architekten Robert Leibniz zunächst als Boarding-House erbaute und später kurz als Luxus-Hotel genutzte Cumberland das letzte vollständig erhaltene Beispiel eines echten „Grand-Hotel“. Alle anderen Berliner Hotels dieser Art, wie das ursprüngliche Adlon und auch das Esplanade, sind dem Zweiten Weltkrieg zum Opfer gefallen. Als „neuer Typus des weltstädtischen Wohn- und Gasthauses vornehmsten Stils“ geplant, bot das Haus seinen 750 Gästen eine luxuriöse Ausstattung und alle nur denkbaren Annehmlichkeiten, wie Schreib- und Lesezimmer, große Wandelhallen, eine Badeanstalt, eine American-Bar, einen Festsaal, Café, Confiserie und vieles mehr. 

Neben dem Status des Einzeldenkmals genießt das Bauwerk wegen seiner besonderen Hofumbauung, die über den gesamten Block bis an die Lietzenburger Straße reicht, auch den Rang eines geschützten Ensembles. Unter besonderem Schutz steht auch die Gartenanlage im zweiten Hof mit ihrem einzigartigen Senkgarten, der nach der Sanierung wieder originalgetreu aufgebaut wird.

 

Doch alle Pracht konnte nicht verhindern, dass das Cumberland als Reichswirtschaftsministerium, Oberpostdirektion und anschließend fast dreißig Jahre lang als Berliner Oberfinanzdirektion genutzt wurde. Seit 1996 stand das 180 Meter tiefe und rund 65 Meter breite Gebäude überwiegend leer, wurde aber die meiste Zeit über beheizt und bewacht. So können die Investoren Dr. Thomas Bscher, Dirk Germandi und Detlef Maruhn das substanziell gut erhaltene Baudenkmal in seiner Gesamtheit bewahren und müssen es nur dort verändern, wo es unumgänglich ist. Alle wesentlichen Gestaltungselemente sind seit dem Frühjahr 2011 mit der Stadtplanung und der Denkmalpflege abgestimmt.

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